Wo auch immer er auftaucht, gibt es fast schon automatisch Ärger.
Egal ob er Harm und Mac für seine Zwecke missbraucht und damit in Gefahr bringt, oder er sich an die liebe Mac ranmacht, was Ham gar nicht gefällt.
Doch obwohl Clay, ja eher ein „böser“ Charakter ist, ist es einer der beliebtesten und obwohl er nur selten auftauchte, einer der Charaktere, der sich am meisten gewandelt hat.
Der Herr, der nie ohne seinen Anzug aus dem Haus zu gehen scheint, arbeitet seinen Angaben zufolge für das Außenministerium, von Anfang an aber war klar, dass sein Arbeitgeber die CIA ist, mittlerweile macht er sich auch nicht mehr die Mühe, dass zu verleugnen.
Zu seiner größten Wandlung gehört wahrscheinlich die vom Muttersöhnchen zum selbständigen Mann.
Während er noch zu Beginn seiner Gastauftritte viel Zeit mit Mama verbrachte, besaß er zum Schluss sogar einen eigene Wohnung.
Man kann nicht gerade behaupten das Clayton Webb, ein erstklassiger CIA-Agent ist, denn nicht selten kam es vor, dass er seine eigenen Missionen behindert hat, oder sie nur erfolgreich waren, weil Harm und Mac ihm dabei halfen.
So musste er wohl oder übel auch damit leben, nach Feuerland versetzt zu werden.
Doch wieder waren unsere Helden da und halfen ihm, aus dieser misslichen Lage, auch wenn das für Mac, eine lange Zeit der Gefangenschaft in Paraguay bedeutete.
Clay, der fast schon wie ein Stehaufmännchen zu sein scheint, zog jedoch auch aus dieser Situation seine Vorteile. Er wurde nach Washington zurück versetzt und zudem hatte er endlich das Herz von Mac erobert.
Es gibt allerdings drei Personen bei JAG, denen der nette CIA-Agent von nebenan gehörig gegen den Strich geht, dazu gehören neben Harm, der Mac nun vollends an Webb verloren zu haben glaubt, auch Bud, der von Clay nie ernst genommen wurde, und der Admiral, dem es gehörig gegen den Strich ging, dass Webb sein bestes Team immer wieder für seine Zwecke benutzte.
Immerhin war es Clayton Webb, der es schaffte den sonst fast immer gutmütigen Admiral so in Rage zubringen, dass er ihm die Nase brach.
Wen wundert es, dass es bei einem solchen Lebenslauf ein schlimmes Ende nehmen musste mit dem Herrn vom „Außenministerium“...
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